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Wien hat viele berühmte Kaffeehäuser. Mit seiner interessanten Vergangenheit zählt der Cobenzl jedoch zu den wohl außergewöhnlichsten. Die geschichtliche Vergangenheit von Wien und des Cobenzl sind eng miteinander verknüpft.
Ursprüglich als "Reisenberg Ober Grinzing" oder unter den Gelehrten als "Latisberg" bezeichnet kam der Berg durch den Grafen Philipp von Cobenzl zu seinem heutigen volkstümlichen Namen.
Viele Jahre lang stand ein Jesuitenkloster an der jetzigen Stelle des Cobenzl. Nach den Jesuiten kaufte Philipp Johann Graf Cobenzl, ein Diplomat und Staatskanzler, das Anwesen. Graf Cobenzl war ein großer Musikliebhaber. Wolfgang Amadeus Mozart und viele andere zeitgenössische Künstler zählten zu den heute weltbekannten Stammgästen des Hauses.
Graf Phillip von Cobenzl
Durch seine geografische Voraussetzung wurde der Cobenzl schon früh ein gesellschaftlicher Anziehungspunkt. Im Sommer 1781 residierte Wolfgang Amadeus Mozart als Gast des Grafen Philipp von Cobenzl in dessen Schloss und ließ sich durch den einzigartigen Ausblick zu dem einem oder anderem seiner monumentalen Meisterwerke inspirieren.
So schrieb er in einem seiner Briefe an seinen Vater Leopold Mozart, ".... der schöne Blick vom Cobenzl zu Stadt Wien, aber ich habe 1 1/2 Stunden Gehweg zu meiner Baronin, die ich hier unterrichten muß ..." |